Needling

17. Dezember 2007Kommentieren 

Needling wird unter Örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, mit einem speziellen medizinischen Roller, der mit Nadeln versehenen ist, durchgeführt. Mit diesem Roller fährt der Chirurg über die Haut und tausende von kleinen Einstichen werden verursacht. Diese winzigen Nadelstiche regenerieren sich in der Wundheilungsphase sehr schnell und heilen völlig narbenlos wieder ab.

Vor der Behandlung muss der Patient die Hautareale mit Vitamin A und C, E und Karotinoide vorbereiten. Diese helfen der Haut dabei sich zu reparieren. Nach etwa drei Monaten kann dann das Needling angewendet werden

Needling kommt immer dann zur Anwendung, wenn Falten reduziert und Haut gestrafft werden soll. Bei geplatzten Äderchen und Narbenbehandlung und sogar zu Behandlung von Schwangerschaftsstreifen.

Die Behandlung eignet sich auch für Patienten mit sehr dünner Haut, bei denen keine Laserbehandlung durchgeführt werden kann.

Das Prinzip des Needlings beruht auf der Wundheilung. Das erzeugen einer Wunde regt den Körper an, eigenes Kollagen zu bilden. Da im Alter das Kollagen nicht mehr ausreichend produziert wird, wird die Haut schlaff und faltig. Für eine straffe Haut brauchen wir Kollagen und dieses wird durch die Wundheilung wieder produziert. Die Behandlung hält fünf bis sieben Jahre.

Das Needling kann an allen Körperregionen und Hauttypen angewendet werden. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden und nach einer Woche ist man bereits wieder Arbeitsfähig.

Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen ein Needling nicht angewendet werden sollte. Hierzu zählt zum Beispiel Hautkrebs oder aktive Akne. Bei Ekzemen oder Rosacea. Auch bei erhabenen Muttermalen und Warzen sollte keine Anwendung stattfinden.



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