Hauttypen: Unreine Haut

24. Dezember 2007Kommentieren 

Unreine Haut wird in der Dermatologie als Akne bezeichnet. Die Kosmetikerin darf die unreine Haut nur in der abheilenden Phase oder im Anfangsstadium behandeln.

Der unreinen Haut geht eine Komedonenhaut voraus. Diese wird durch starke Mitesserbildung gekennzeichnet. Die Mittesser, vor allem weiße, bilden sich in kurzer Zeit immer wieder neu nach. Sie treten über das ganze Gesicht verteilt auf. Besonders häufig findet man sie am Haaransatz, vor und hinter den Ohren, an der Kinnkante und am Hals. Die Komedonenhaut braucht besonders sorgfältige Pflege, da sie sich sonst zur unreinen Haut entwickelt.

Die unreine Haut weist viele Mitesser, Pustel, Milien und Talgzystem auf. Nach dem Ausreinigen neigt sie oft dazu sich zu entzünden. Oft sind auch schon Narben vorhanden. der PH-Wert tendiert ins Alkalische. Häufig ist die Oberhaut (Epidermis) sehr trocken und dadurch auch überempfindlich. Der Grund hierfür ist eine falsche Behandlung der Haut.

Auch Entzündungen im Körper können die Ursache für unreine Haut sein. Ebenso hormonelle Umstellungen, meist während der Pubertät oder durch Einnahme der Pille. Auch eine gestörte Verhornung kann ursächlich für unreine Haut sein. Der verstärkt produzierte Talk kann dann nicht mehr aus den Folliklen austreten.
Es gibt aber auch Ursachen, die man zunächst gar nicht in Betracht ziehen würde. Psychische Belastungen oder schlechte Verdauung beispielsweise. Aber auch die Einnahme von Antibiotika. Und nicht zuletzt auch mangelnde Hygiene (Kratzen, falsches Ausreinigen).

Die Haut sollte mindestens zwei mal täglich mit speziellen Reinigungsprodukten für die unreine Haut behandelt werden. Diese sollten nicht austrocknen, antiseptisch wirken und einen sauren PH-Wert haben. Peelings sind notwendig, aber nicht im blühnenden Stadium anzuwenden. Tiefenreiniger wie Decrustin sind für diese Haut ideal. Die lösen die Mitesser und beugen so weiteren Entzündungen vor.

Als Vorbereitung empfiehlt sich eine Leinsamenpackung. Bei stark entzündeter Akne sollte man eine Leinsamenpackung auch anstelle einer Gesichtsmassage einsetzen, um einer Schmierinfektion vorzubeugen.

Vor einer Massage sollten feuchtigkeitsspendende Produkte verwendet werden. Die Massage selber sollte mit einer nicht zu fettreichen Cremes durchgeführt werden.

Kochen Sie alle Sachen, die mit der Haut in Kontakt kommen. Gesichtsschwämme sind nur einmal zu verwenden. Alternativ können Sie auch feuchte Watte benutzen. Zum Abtrocknen eignen sich Einweghandtücher. Cremes sollten nur mit einem Spatel entnommen werden. Bevor Sie einen Abdeckstift verwenden, sollten sie diesen immer erst mit dem Spatel abkratzen.

Achten Sie auch auf Ihre Verdauung.
Heilende Hefepackungen, einmal die Woche angewandt, helfen. Ebenso Tinkturen mit Brennnessel, Stiefmütterchen oder Kamillentee.
Stoffwechsel durch Sport und Saune anregen (jeden Tag mindestens 10 Min. schwitzen)
Gesichtsdampfbäder mit Kamille, Salbei, Lindenblüten und Rosmarin 1-2 mal wöchentlich
Schwitzkur mit Fliedertee
Ernährungsumstellung (viel Eiweiß, wenig Fett, versuchen Konservierungsstoffe zu meiden lieber frische Lebensmittel, keine scharfen Gewürze)
Einmal die Woche fasten oder Obsttag einlegen zur Entschlackung
Yoga oder Autogenes Training



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