Die Hauttypen: Mischhaut

26. November 2007Kommentieren 

Die Mischhaut tritt mit etwa 80% bei der Mehrheit aller Menschen auf. Dieser Hauttyp trägt seinen Titel natürlich nicht ohne Grund. Zwei Symptome treten bei diesem Hauttyp in den verschiedenen Gesichtsbereichen auf.

Die Mischhaut teilt sich in zwei Eigenheiten: Eine fettarme und meist trockene Haut (Sebostase), die durch verminderte Talgproduktion entsteht und ihr genaues Gegenteil, die fettreiche Haut, die durch einen zu hohen Talgfluss entsteht (Seborrhoea).

Anders als bei der normalen Haut, ist bei der Mischhaut kein eindeutiges Hautbild vorhanden, Abweichungen sind immer möglich. Normalerweise zeichnet sich die Wangenpartie durch trockene und empfindliche Haut aus. Sie ist sehr feinporig, neigt zu sichtbar erweiterten Kapillargefäßen (Teleangiektasien) und hat meist einen sauren PH-Wert.

In der T-Zone ist die Haut meist fettig und neigt zu Mitessern (Komedonen) und anderen Unreinheiten. Der PH-Wert tendiert zum alkalischen Bereich. Häufig ist die Haut in diesem Bereich stärker verhornt als in anderen.

Die Übergangszonen der Haut sind zwischen den PH-Werten sehr empfindlich. Oft neigen sie dazu, sich zu schuppen.

Die Mischhaut entsteht meist durch hormonelle Veränderungen des Körpers, wie bei der Pubertät, einer Schwangerschaft, aber auch durch die Einnahme der Pille. Auch psychische Belastungen können die Ursache sein. Manch einer hat aber auch einfach nur eine Veranlagung zur Mischhaut. Oft ist aber auch eine falsche Pflege die Ursache. Durch alkoholreiche Lotionen und alkalische Seifen wird der natürliche PH-Wert gestört. Zu heißes oder zu kaltes Wasser gehören auch zu den Fehlerquellen der Hautpflege. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Bei Vitaminmangel, insbesondere Vitamin B, verändert sich die Haut ebenfalls. Leider gibt es auch schwer zu beeinflussende Faktoren, wie Luftverschmutzung oder Stoffwechselstörungen. Wer seine Haut nicht ausreichend pflegt, braucht sich natürlich erst recht nicht über Mischhaut zu wundern.

Die Behandlung der Haut spielt also eine entscheidene Rolle für ein verbessertes Hautbild. Wichtig ist eine milde Reinigung, die die Haut nicht austrocknet. Auch ein Peeling kann helfen. Verwenden Sie ein mildes Creme-Peeling für die Wangenpartie und ein etwas stärkeres Peeling für die T-Zone. Sie können auch nur ein Peeling benutzen und dieses auf dem ganzen Gesicht auftragen. Massieren Sie dann die Wangenpartie feucht und lassen Sie das Peeling in der T-Zone antrocknen und rubbeln Sie es schließlich ab. Ein Fermentpeeling sollten Sie in der Wangenpartie nach spätestens fünf Minuten wieder abnehmen, in der T-Zone allerdings weitere zehn Minuten wirken lassen.

Vor einer Massage hilft eine Feuchtigkeitspackung. Verwenden Sie eine neutrale oder beruhigende Creme. Sie können zunächst auch mit einer Feuchtigkeitscreme und später dann mit einer fetthaltigen Creme massieren. Abschließend sollte eine beruhigende, weichbleibende Packung aufgetragen werden.



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